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Azure Virtual Desktop Report: Überblick für dich

Geschrieben von Charles Ian Pritchard | Juli 4, 2022

Der aktuelle Azure Virtual Desktop Report bietet dir tiefe Einblicke in die Vorteile, Funktionen und Herausforderungen von Cloud-basierten Desktops. Erfahre, wie Unternehmen AVD nutzen, welche Wachstumsaussichten die Technologie hat und welche Probleme IT-Spezialisten dabei beachten müssen. Besonderes Augenmerk liegt auf der Optimierung des Druckerlebnisses in AVD-Umgebungen.

Perspektive: Was der Report für dich bereithält

Dieser Bericht fasst die wichtigsten Ergebnisse einer Umfrage unter über 500 IT-Spezialisten zum Thema Microsoft Azure Virtual Desktop zusammen, durchgeführt von eG Innovations und AVD TechFest. Er bietet dir einen aktuellen Überblick über die Nutzungstrends und Herausforderungen dieser Technologie.

Die Analyse zeigt, dass der Azure Virtual Desktop großes Potenzial hat: 58 % der Befragten planen eine Implementierung innerhalb der nächsten zwei Jahre, und 26 % nutzen ihn bereits. Nur 5 % sehen keine Relevanz für diese Technologie. Die meisten Teilnehmer kamen aus Nordamerika (36 %), Asien (26 %) und Europa (19 %). Bemerkenswert ist, dass 73 % aller AVD-Projekte derzeit weniger als 1000 Benutzer umfassen.

Herausforderungen: Welche Probleme gibt es beim Azure Virtual Desktop?

IT-Spezialisten äußern vor allem Bedenken hinsichtlich der Benutzerfreundlichkeit (22 %), der Kosten von Cloud-Diensten (22 %) und der allgemeinen Sicherheit (16 %). Die Autoren der Studie betonen jedoch, dass das Vertrauen in die Sicherheitsfunktionen der Azure Virtual Desktop-Dienste hoch ist.

Die größte Kritik betrifft die Performance: 47 % der Teilnehmer beklagten sich über langsame Leistung. Weitere häufig genannte Probleme sind lange Anmeldezeiten (40 %), Schwierigkeiten bei Videoanrufen (31 %), mangelnde Unterstützung für USB-Geräte (31 %) und erhöhte Latenz beim Tastenanschlag (28 %). Die Studie schlägt End-to-End-Monitoring vor, um diese infrastrukturbedingten Probleme zu lösen.

Fast die Hälfte der Befragten (48 %) wünscht sich ein umfassendes End-to-End-Monitoring für den Azure Virtual Desktop, das Sitzungshosts, Kontrollebene und Microsoft Entra ID einschließt. IT-Profis ziehen eine zentrale Konsole für das Monitoring von Citrix, VMware und Azure Virtual Desktop (43 %) in Betracht. Die Überwachung wird üblicherweise mit Azure Log Analytics und Azure Monitor (54 %) durchgeführt, während 46 % Tools von Citrix oder VMware verwenden.

Obwohl das Microsoft Azure Monitor Tool beliebt ist, bereitet es einigen Nutzern Probleme: 30 % empfinden es als zu teuer, und 30 % finden die Kosten schwer kalkulierbar. Weitere 26 % bemängeln die manuelle Konfiguration von Warnungen, und 21 % vermissen vorgefertigte Dashboards. Zudem beschweren sich 19 % über das Schreiben von Kusto-Abfragen für Berichte.

Zusätzliche Azure Virtual Desktop-Funktionen: Was du wissen solltest

Während die meisten Teilnehmer Azure für ihre AVD-Dienste nutzen, verwenden 34 % Citrix VDAs auf Azure. Nutzt du Citrix- und VMware-Lösungen, hast du tendenziell mehr AVD-Endnutzer.

Die beliebteste AVD-Speicheroption ist der Windows File Server (49 %), gefolgt von Azure Files (32 %) und Azure NetApp Files (13 %).

Die bevorzugten virtuellen Geräte für Azure Virtual Desktop sind Konfigurationen mit 4 vCPU und 16 GB RAM sowie solche mit 8 vCPU und 16 GB RAM. Bemerkenswert ist, dass Laptops (72 %) und PCs (60 %) gegenüber Thin Clients (39 %) häufiger für den AVD-Service eingesetzt werden.

Viele Teilnehmer (61 %) verwenden außerdem Grafikprozessoren (GPUs) zur Beschleunigung und für besseres Rendering. Dies ist ein hoher Prozentsatz, da der Anteil der Azure-Typen mit GPU-Unterstützung eher gering ist. Für die Erstellung von AVD-Images nutzen IT-Profis meist das Microsoft Virtual Desktop Optimization Tool (38 %), gefolgt vom Citrix Optimizer (19 %) und VMware OSOT (18 %). FSLogix von Microsoft ist das bevorzugte Management-Tool.

Zu den gängigen Authentifizierungsmethoden gehören Active Directory plus Azure Connector (50 %), Microsoft Entra ID Domain Services (18 %), Azure VM Domain Controllers (14 %) und Azure AD joined VMs (7 %). Die Autoren weisen darauf hin, dass die erste Wahl (Active Directory mit Azure Connector) ein Monitoring der Komponenten erfordert, um die Anmeldezeiten zu optimieren. Unternehmen nutzen häufig Microsoft Entra ID Domain Services, um Legacy-Anwendungen in der Cloud mit älteren Authentifizierungsmethoden zu unterstützen. Für Automatisierung und Skripting sind GitHub (31 %), JSON-Skripte (22 %), Terraform (20 %), WVD Admin (18 %) und Nerdio (17 %) verbreitet. Project Bicep, ein Microsoft-Favorit, wurde von den Befragten wenig genutzt.

Andere Programme: Es gibt Alternativen!

Viele Befragte (80 %) sehen Azure Virtual Desktop nicht als einzige Option für den digitalen Arbeitsbereich. Neben Azure Virtual Desktop werden weitere Remote-Desktop-Lösungen wie Microsoft RDS (43 %), Citrix Cloud (31 %), Citrix Virtual Apps (31 %), VMware Horizon (30 %) und Amazon Workspaces (21 %) eingesetzt. Die Auswahl hängt oft von den spezifischen Anforderungen des Unternehmens ab.

ezeep – für dein besseres Endnutzererlebnis

Ein wiederkehrendes Problem im Zusammenhang mit Azure Virtual Desktop ist das Drucken, das von 21 % der Studienteilnehmer bemängelt wird. Im Homeoffice, wo sich Drucker und Desktop-Rechner normalerweise nah beieinander befinden, ist das Drucken ein lokaler Dienst. Die Auswahl der passenden Treiber, des Druckers und die verfügbare Bandbreite spielen hierbei meist keine große Rolle.

Wird die Anwendung oder der Desktop virtualisiert, ändert sich dies. Auf dem Server müssen geeignete Treiber für die jeweiligen Drucker vorhanden sein, da sonst Probleme beim Drucken entstehen. Eine zentrale Verwaltung wird notwendig, da die direkte Zuweisung von Druckern nicht mehr möglich ist. Zudem ist der Verbindungsaufbau beim Drucken komplexer, da er von der Serverseite ausgeht, statt wie üblich vom Remote-Arbeitsplatz zum Rechenzentrum.

Dieses Druck-Dilemma ist auch im Arbeitsalltag deutlich spürbar, wie die Studie zeigt. Um das Endnutzererlebnis zu verbessern, investieren viele Unternehmen in zusätzliche Technologien. ezeep bietet hier eine einfache Lösung, um das Drucken in Kombination mit Azure Virtual Desktop zu vereinfachen.

ezeep ist eine Cloud-Printing-Lösung, die speziell für den Büroalltag entwickelt wurde. Du profitierst von einer schnellen Druckausgabe und hoher Kompatibilität mit verschiedenen Druckern und deren Funktionen. Über ein Admin-Portal kann die IT-Abteilung eine Lösung für beliebig viele Drucker verwalten und skalieren.

ezeep kannst du über den Azure Marketplace erwerben, und es ist vollständig in Microsoft Entra ID integriert. Eine Besonderheit ist das Cloud-Rendering, wodurch weder Druckertreiber noch Windows-Rechner vor Ort benötigt werden. Obwohl Drucker lokal bleiben, wird die direkte Zuweisung von Druckern zu Arbeitsplätzen aufgehoben. Du kannst nun überall drucken und dabei dein Endgerät frei wählen.

ezeep bietet dir zwei Funktionen, die die Sicherheit in deinem Unternehmen steigern: eine starke Multi-Faktor-Authentifizierung und Zero-Trust-Drucken. Mit einem ezeep Hub ist es Benutzern möglich, auch in stark segmentierten Netzwerken zu drucken. Die Cloud-Printing-Lösung lässt sich zudem mit einer Pull-Printing-Lösung kombinieren, bei der die Druckausgabe erst nach Authentifizierung direkt am Drucker erfolgt, zum Beispiel über einen QR-Code. So schützt ezeep nicht nur den Druckvorgang, sondern auch die gedruckten Informationen vor unbefugtem Zugriff.

Diese Funktionen machen ezeep zur idealen Wahl, um das Drucken sicher und im Einklang mit der digitalen Transformation zu ermöglichen.