Der Schlüssel zur Senkung der Kündigungsraten in Coworking Spaces liegt in einem systematischen Ansatz zur Member Retention, der über 'gefühlte' Zufriedenheit hinausgeht. Während die Akquise eines Neumitglieds durchschnittlich fünfmal mehr kostet als die Bindung eines bestehenden, verlassen doch viele Spaces ihre Mitglieder. Kündigungen kündigen sich oft subtil an. Durch die gezielte Anwendung der richtigen Strategien kannst du die Abwanderung messbar senken. Wir haben 12 praxiserprobte Strategien zusammengestellt, die messbare Ergebnisse liefern.
Coworking Spaces mit strukturiertem Onboarding reduzieren Kündigungen in den ersten sechs Monaten erheblich. Neue Member sind in den ersten Wochen oft unsicher und verlassen den Space schon nach kurzer Zeit. Ein strukturiertes Onboarding mit persönlichem Touch für jedes neue Mitglied kann dies verhindern.
Funktionierende Technik ist ein entscheidender Faktor für die Zufriedenheit deiner Members. Kleine technische Probleme wie WLAN-Ausfälle, Probleme mit Meetingräumen oder kompliziertes Drucken können sich schnell summieren und zu Frustration führen. Investiere in eine zuverlässige, nutzerfreundliche Infrastruktur. Besonders beim Drucken kannst du den Unterschied spüren.
Mit einer Cloud-Drucklösung wie ezeep eliminierst du typische Frustrationspunkte:
Spaces mit flexiblen Modellen haben deutlich höhere Retention-Raten als solche mit Einheitsverträgen. Starre Jahresverträge schrecken potenzielle Member ab, während monatliche Kündigungsfristen zu hoher Fluktuation führen können. Das Angebot flexibler, gestaffelter Optionen erhöht die Retention, da es besser zur Lebensrealität der Members passt.
Biete verschiedene Optionen an, zum Beispiel:
Membership-Retention steigt, wenn du Zugehörigkeit in unterschiedlichen Formen ermöglichst. Nicht jeder möchte an Networking-Abenden teilnehmen, aber "Ich kenne hier niemanden" ist ein häufiger Kündigungsgrund. Schaffe regelmäßige Berührungspunkte und unterschiedliche Formate, um eine starke Community aufzubauen.
Ideen für Community-Events und -Formate:
Pro-Tipp: Nutze einen Community-Manager, der aktiv Verbindungen zwischen Members herstellt. Miss die Event-Teilnahme und vergleiche die Retention von Teilnehmenden und Nicht-Teilnehmenden.
Viele Members können durch proaktive Ansprache gehalten werden. Oft erfährst du von Kündigungen erst, wenn die Entscheidung bereits getroffen wurde. Ein Frühwarnsystem kann dir helfen, Kündigungen zu verhindern.
Implementiere ein Frühwarnsystem:
Die Retention von Empfängern eines Value Recaps ist oft höher, da ihr Engagement steigt. Manchmal wird der Preis im Vergleich zum gebotenen Wert als zu hoch empfunden. Erweitere dein Angebot durch strategische Partnerschaften und sende deinen Members einen monatlichen „Value Recap“ per E-Mail oder über ein Community-Tool, um den Wert zu kommunizieren.
Ein Value Recap könnte folgende Punkte enthalten:
Beurteile den Erfolg anhand von Öffnungsrate, Klickrate und Event-Buchungen.
Regelmäßige positive Überraschungen wirken sich positiv auf Social/Community-Interaktionen, den NPS und die Retention nach 90 Tagen aus. Kleinigkeiten können die Member-Bindung stärken.
Ideen für „Moments of Delight“:
Ein „Save Call“ ist oft der beste Weg, um die häufigsten Ursachen für Unzufriedenheit zu identifizieren und die Zeit bis zur Lösung zu verkürzen. Die Kündigung eines Members ist oft zu spät, um noch etwas zu ändern. Baue eine Routine für Risikokontakte ein.
Führe einen 10-Minuten-Call mit drei Kernfragen:
Spaces mit digitalen Member-Plattformen haben höhere Zufriedenheitswerte, da umständliche Buchungsprozesse und fehlende digitale Services frustrierend sein können. Investiere in eine intuitive Member-App, um das Management für deine Mitglieder zu vereinfachen und die Zufriedenheit zu steigern.
Eine gute Member-App bietet:
Eine offene Feedback-Kultur führt zu einer höheren Zahl an Meldungen, kürzeren Lösungszeiten und der Identifizierung von Wiederholungsthemen. Oft schwelt Unzufriedenheit unbemerkt, bis es zur Kündigung kommt. Schaffe niedrigschwellige Feedback-Kanäle, damit sich deine Members gehört fühlen und du Probleme frühzeitig erkennen kannst.
Schaffe diese Kanäle:
Die Retention von Referrern ist statistisch oft höher als die von Non-Referrern, da eine stärkere Bindung entsteht. Wenn ein Member jemanden für den Space wirbt, bleibt er selbst statistisch häufiger. Nutze dies als Retention-Hebel durch ein einfaches Programm.
Ein einfaches Referral-Programm:
Miss die Referral-Quote und vergleiche die Retention von Referrern und Non-Referrern.
Jede gesparte Stunde Administration kann in Member-Betreuung investiert werden, was direkten Einfluss auf die Retention hat. Administrative Aufgaben fressen oft wertvolle Zeit, die für die persönliche Betreuung der Members fehlt. Automatisiere Routineprozesse, um mehr Zeit für das Wesentliche zu gewinnen.
Automatisiere diese Prozesse:
Erfolgreiche Coworking Spaces sehen Member Retention als strategische Priorität und nicht als Nebeneffekt. Du musst nicht alle zwölf Maßnahmen gleichzeitig umsetzen. Die wichtigste Erkenntnis ist: Baue ein kleines Retention-Dashboard (Nutzung, Tickets, Feedback, Events) und verknüpfe es mit zwei bis drei wiederholbaren Maßnahmen wie Onboarding, Risikocheck und Value Recap. So wird aus einem Wunsch ein steuerbarer Prozess, der Kündigungen wirklich senkt.
Möchtest du Druckprobleme als Kündigungsgrund eliminieren? Mit ezeep bietest du deinen Members eine Drucklösung, die einfach funktioniert – ohne IT-Kenntnisse, ohne Treiberinstallation, von jedem Gerät. Gleichzeitig automatisierst du die Kostenabrechnung und sparst wertvolle Zeit für das, was wirklich zählt: deine Members.