ezeep Blog

Starlink in Deutschland: ezeep testet Anbindung entfernter Standorte

Geschrieben von Clara Salomon | Juli 2, 2021

Du hast im Homeoffice keine stabile Internetverbindung? Viele Menschen in Deutschland kennen das Problem. Elon Musks Starlink Internet verspricht hier eine effiziente Lösung: Ab Mitte 2021 liefert es einen stabilen Internetzugang direkt aus dem Satelliten-Orbit. Wir haben uns entschieden, Starlink selbst genau zu prüfen und ausgiebig zu testen, um zu sehen, ob dies eine Möglichkeit ist, um schlecht angebundene Niederlassungen, temporäre Baustellen oder Festivals mit Internet zu versorgen.

Welches Potenzial hat die Starlink-Bandbreite und wie schnell ist das Satelliten-Internet?

Starlink hat beachtliches Potenzial. Es ist eine Lösung des Weltraumunternehmens Space X, das bereits rund 1.800 Satelliten in den Orbit gebracht hat und dieses Netzwerk auf 13.000 Kommunikationsträger erweitern will. Unsere Tests in Berlin zeigen, dass Starlink liefert, was es verspricht. Die Bandbreite schwankt, bietet aber durchweg gute Werte – in der Regel um die 150 Mbit/s, vereinzelt auch über 240 Mbit/s.

Auch wenn die Starlink-Bandbreite schwankt, zeigt sie durchweg beachtliche Werte. Bei unseren Messungen war die Starlink-Bandbreite in der Regel um die 150 Mbit/s, vereinzelt lediglich bei 70 Mbit/s, dafür aber ab und zu auch über 240 Mbit/s. Die Latenzzeiten sind dabei nicht perfekt, aber durchaus im sehr gut brauchbaren Bereich. Das ist deutlich besser, als man es bislang von Satellitenverbindungen gewohnt ist. Mit diesen Werten liegt die Starlink-Verbindung deutlich über dem aktuellen Mittelwert für Internetverbindungen in Deutschland von 15 Mbit/s. Und das auch bei schlechtem Wetter. Regen jedenfalls hatte keine negativen Auswirkungen auf die Starlink-Bandbreite.

Starlink-Bandbreite bei Regen Der Berliner Regen konnte der Starlink-Bandbreite nichts anhaben.

Starlink: ezeep testet die Remote-Office-Funktionen

Wie fühlt sich die Nutzung im Starlink Remote Office an? Wir haben typische Remote-Office-Anwendungen getestet, darunter Azure Virtual Desktop, Microsoft Teams Videocalls und natürlich das Drucken über ezeep und ThinPrint. In keinem Fall limitierte die Starlink-Anbindung die Leistung. Die Druckausgabe erfolgte über Starlink genauso schnell und stabil, wie man es für eine Anbindung dieser Bandbreite erwarten darf.

Starlink ist daher hervorragend geeignet für die Anbindung von Baustellen, Festivals und anderen Orten mit unzureichender Internetverbindung. Auch der mobile Einsatz auf Schiffen und Flugzeugen ist in Planung. So kannst du bald Baupläne zur Bauabnahme, Konzerttickets auf Festivals oder auch Fährtickets in entlegenen Häfen schnell drucken.

Nutzen für Büros, Baustellen und Event Locations mit schwacher Netz-Infrastruktur

Das Internet-Satellitensystem Starlink wird mehr Menschen weltweit einen leistungsfähigen Zugang zum Web ermöglichen. Dies gilt besonders für Gebiete mit schwacher Internet-Infrastruktur. Auch in Deutschland bietet diese Internet-Technologie vielen Unternehmen oder Privatpersonen Vorteile – insbesondere für Firmenbüros, Baustellen, Event Locations oder Homeoffices in ländlichen Regionen, wo es oft noch keinen Breitband-Anschluss gibt.

Was kosten die Starlink Vertragsbedingungen?

Der Preis ist wettbewerbsfähig, vor allem für Anwender, die keine Alternative haben. Die Hardware kostet 499 Euro und die monatliche Servicegebühr beträgt 99 Euro. Das ist nicht wenig, aber die FAQs machen Hoffnung auf Flexibilität. Eine Pausierung des Vertrages ist ebenso in Aussicht gestellt wie die Möglichkeit, die Serviceadresse zu ändern, was Starlink bei temporären Einsätzen zur einzigen Option machen kann. Beachte jedoch die Landesgrenzen: Es ist derzeit noch nicht möglich, die Serviceadresse in ein anderes Land zu wechseln.

Starlink verspricht, selbst entlegene Standorte zuverlässig mit schnellem Internet zu versorgen. Teste ezeep noch heute und sieh selbst, wie du davon profitierst und Druckprozesse vereinfachst. Besuche ezeep.com, um mehr zu erfahren oder melde dich für eine kostenlose Testphase an.