Arbeitsplatzflexibilität: Eine ezeep-Umfrage
By silkek on Mai 8, 2024

Eine ezeep-Umfrage zeigt: Nach der Corona-Krise wünschen sich Mitarbeiter weiterhin viel Flexibilität bei der Wahl ihres Arbeitsplatzes. 85 % der Befragten möchten zumindest teilweise im Homeoffice arbeiten. Dieses Stimmungsbild unterstreicht, wie wichtig flexible Arbeitsmodelle geworden sind, auch wenn die Erwartungen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern noch auseinandergehen.
Was sind die Ergebnisse der Umfrage zur Arbeitsplatzflexibilität?
Die Umfrage ergab, dass eine überwältigende Mehrheit der befragten Mitarbeiter (85 %) auch nach der Corona-Krise noch die Möglichkeit haben will, zumindest teilweise im Home Office zu arbeiten.
Ein interessantes Detail ist die Frage nach der Häufigkeit der Anwesenheit im Büro. Immerhin 19,7 Prozent der Befragten möchten am liebsten überhaupt nicht mehr im Büro arbeiten. Die Anteile für 1x pro Woche (12,2 %), 2x pro Woche (14,6 %), 3x pro Woche (9,8 %) und 4x pro Woche (9,8 %) sind relativ gleich verteilt. Und immerhin 34,1 Prozent möchten nach Bedarf am Firmenarbeitsplatz erscheinen, was man als besonders hohe Identifikation mit dem Unternehmen werten kann. Dies ist jedoch nur eine These. Die Angaben mit einem hohen Anteil an Home-Office-Tätigkeit spiegeln den Wunsch nach einer Work-Life-Balance wider.
Von Seiten der Arbeitgeber wird dagegen anscheinend in vielen Fällen ein deutlich größerer Anteil an Präsenz in den Firmenräumen gewünscht. 2x pro Woche wünschen sich 32,1 Prozent der Arbeitgeber, 3x pro Woche 25 Prozent, 4x pro Woche 10,7 Prozent. Nach Bedarf sind es immerhin 21,4 Prozent, doch 1x pro Woche liegt mit 10,7 Prozent recht weit hinter den Arbeitnehmerwünschen zurück. Bei diesen Angaben ist auch zu beachten, dass in dieser Frage nur jene Antworten berücksichtigt wurden, die generell eine Home-Office-Tätigkeit erlauben. Die Arbeitgeber, die von ihren Mitarbeitern eine vollständige Präsenz am Firmenarbeitsplatz erwarten, sind in dieser Auswertung also nicht enthalten.
Ein signifikantes Ergebnis der Umfrage ist der hohe Prozentsatz der Mitarbeiter (65,9 Prozent), die weiterhin einen festen Arbeitsschreibtisch haben. Der Prozentsatz ist nicht sehr groß, falls alle Mitarbeiter am Firmenarbeitsplatz arbeiten würden. Da aber 10,7 Prozent nur 1x pro Woche, 32,1 Prozent 2x pro Woche und 25 Prozent 3x pro Woche im Büro sind (zusammen 67,8 Prozent), überrascht der hohe Prozentsatz an persönlich zugeordneten Schreibtischen.
Dabei sind die Kosten für einen festen Schreibtisch im Unternehmen ein erheblicher Posten im Budget. Allein für Miete, Büro- und Geschäftsausstattung und Infrastruktur wie Mitnutzung von Besprechungsräumen kostet ein Arbeitsplatz nach Berechnung von Experten knapp 500 Euro im Monat pro Kopf. Insofern ist anzunehmen, dass Unternehmen hier mögliches Einsparpotenzial nicht nutzen. Entweder, weil sie an langjährige Mietverträge gebunden sind, oder vielleicht auch, weil sie sich mit dem Konzept des hybriden Arbeitens (noch) nicht anfreunden können.
14,6 Prozent der Mitarbeiter ohne festen Arbeitsplatz buchen in unserem Stimmungsbild ihren Schreibtisch über ein Buchungssystem. Diese Praxis, oft als „Hot Desking“ bezeichnet, ist eine wachsende Tendenz in modernen Arbeitsumgebungen und unterstützt die Flexibilität, die viele Arbeitnehmer suchen. 19.5 Prozent verlassen sich darauf, dass ein Schreibtisch frei ist.
Des Weiteren zeigt die Umfrage, dass trotz der hohen Akzeptanz von Home Office-Lösungen immer noch ein klarer Bedarf an physischen Büroplätzen besteht. Dies deutet darauf hin, dass das Büro als sozialer und kollaborativer Raum zumindest in Teilzeit weiterhin wichtig ist.
Unser Stimmungsbild verdeutlicht, dass flexible Arbeitsmodelle nicht nur eine vorübergehende Anpassung an die Pandemie waren, sondern vielmehr eine dauerhafte Veränderung in der Struktur der Arbeitswelt darstellen.
Die Herausforderung für die Zukunft wird sein, Technologien und Umgebungen zu entwickeln, die sowohl die Produktivität als auch das Wohlbefinden der Mitarbeiter unterstützen. Cloud-basierte Druckdienste von ezeep können hierbei eine entscheidende Rolle spielen, indem sie es ermöglichen, überall und jederzeit auf notwendige Ressourcen zuzugreifen – ganz ohne Druckertreiber.
Was kannst du aus dieser Umfrage lernen?
Die Ergebnisse der ezeep-Umfrage sind ein klarer Indikator dafür, dass die Arbeitswelt sich weiterhin in einer Phase tiefgreifender Transformation befindet. Unternehmen, die diese Veränderungen anerkennen und unterstützen, werden nicht nur die Zufriedenheit und Produktivität ihrer Mitarbeiter steigern, sondern sind auch besser aufgestellt, um Talente in einem zunehmend wettbewerbsorientierten Markt zu gewinnen und zu halten. ezeep bietet hier in allen Arbeitsmodellen die passende Unterstützung für die Druckinfrastruktur.
Frequently Asked Questions
Was zeigen die Ergebnisse der ezeep Umfrage zur Arbeitsplatzflexibilität?
Die Umfrage zeigt, dass 85% der Befragten auch nach Corona teilweise im Home Office arbeiten möchten. Die Pandemie hat die Arbeitsweise dauerhaft verändert.
Wie viele Befragte möchten gar nicht mehr ins Büro kommen?
Rund 19,7 Prozent der Teilnehmer möchten am liebsten überhaupt nicht mehr im Büro arbeiten. Das deutet auf einen starken Wunsch nach Remote-Arbeit hin.
Wie oft möchten die Mitarbeiter ins Büro, wenn sie nicht komplett aus dem Home Office arbeiten?
Die Präferenz für die Häufigkeit der Bürobesuche ist recht ausgeglichen. Anteile von einmal, zweimal, dreimal oder viermal pro Woche liegen jeweils zwischen 9,8% und 14,6%. Ein großer Teil möchte flexibel nach Bedarf kommen.
Ist die ezeep Umfrage repräsentativ?
Nein, die Umfrage ist mit 41 Antworten nicht repräsentativ. Sie bietet aber ein interessantes Stimmungsbild zum Thema Hybrid Work und Home Office.
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